Leistungsschutzrecht 2.0


Ich fordere das Leistungsschutzrecht 2.0 !

Das Leistungsschutzverursacherrecht (LSVR), wie ich es nennen würde, beachtet den bei der gesamten Debatte um das Leistungsschutzrecht (LSR) untergegangenen Aspekt das eine Leistung (Journalistischer Artikel) nur entstehen kann wenn es eine Geschichte dahinter gibt die meistens von einem menschlichen  Verursacher her ausgeht. Man weidet also eine Geschichte um einen Menschen aus, ob es ihm passt oder auch nicht, denn dafür haben wir ja die Pressefreiheit. Dafür darf sich der Schreiberling demnächst auch noch wenn seine Leistung im internet gefunden werden möchte oder jemand darüber schreibt und Teile der Leistung übernimmt fürstlich entlohnen lassen.

Wer denkt nun bei der ganzen Geschichte um die Menschen die hinter den Artikeln stehen? Bei all der von den Verlegern geforderten Gerechtigkeit geht es doch nur darum das derjenige der etwas über einen schreibt  und der Verleger daran verdienen soll. Nicht aber der dessen Geschichte dort erzählt wird.

Ich denke dies ist nur ein kleiner Teil eines hochkomplexen Thema das gerade versucht wird einer gesetzlichen Regelung unterworfen zu werden. Man kann das Thema immer weiter spinnen, aber im Grunde bleibt es meiner Meinung nach zu komplex um in ein oder mehrere Gesetze gezwängt zu werden.

Dies soll nicht heissen das ich der Meinung bin Journalisten und Verleger dürfen kein Geld verdienen. Es bedeutet viel mehr das aus meiner Sicht das Internet nicht dazu geeignet ist im Bereich Informationsvergütung gesetzlich geregelt zu werden.

Deshalb fordere ich: Her mit dem verbesserten Leistungsschutzverursacherrecht (LSVR)