Als hätten wir es nicht alle schon längst geahnt

das auch das sicherste Passwort nichts nützt wenn man einen Computer nutzt. Wenn es jetzt auch noch ein Computer ist mit dem man telefonieren kann und der in die Hosentasche passt, umso besser für den Nutzer. Glaubt man. Leider vergessen viele immer noch das das Gerät in der Tasche ein vollständiger Computer und sehr komplex im Handling ist.

Die Betriebssysteme auf den mobilen Devices sind darauf ausgelegt es sehr gut zu verstecken das sie Computer sind. Der Benutzer soll ja nicht überfordert werden mit der Bedienung. Der Teufel steckt aber nun im Detail.

Um es dem User einfacher zu machen seine gesamte mühsam erstellte Konfiguration seines Android Devices zu sichern kann man mit der Funktion „Meine Daten sichern“ sämtliche Konfigurationen des Device an google Server senden um bei Defekt oder Verlust des Gerät schnell sein neues Device wieder einrichten zu können. Eigentlich eine tolle Funktion.
Wäre da nicht die Tatsache das die WLAN Passwörter mit dem man sich in sein heimisches oder irgendein andres WLAN einloggt im Klartext bei google gespeichert wird. Man kann sich jetzt viele Gründe ausdenken warum es nicht gut ist sein WLAN PAsswort im Klartext bei jemanden Fremden zu speichern. Aber im Grunde bleibt da die Frage nach dem wieso und warum.

Das jetzt auch noch herauskommt das die Passwörter um seine Mails mit dem Blackberry abzurufen auch noch im Klartext bei Blackberry gespeichert werden liest sich im heutigen Newsticker nur noch als „…na gut. Dann haben die mein Passwort halt auch und müssen nicht erst umständlich fragen wenn sie es brauchen.“ Nutzer des Blackberry Enterprise Server (BES) sind davon generell erst einmal ausgenommen sei hier noch erwähnt. Es werden nur Passwörter für POP/IMAP Abruf von Mailpostfächern, also vornehmlich privaten Postfächern, gespeichert. Aus Komfortgründen, versteht sich. Man will dem Kunden ja nur helfen seine Passwörter nicht mehr zu vergessen.

Ein Schelm wer böses dabei denkt und im Grunde denken die meisten doch jetzt „Das haben wir doch alle schon längst geahnt“.

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